PALAIS BARBERINI


EIN MUSEUM IM KLASSIZISTISCH-BAROCKEN ANLITZ

Das Projekt und seine Anforderung

Der klassizistisch-barocke dreigeschossige Prachtbau Palais Barberini gehört in Potsdam mit zu den schönsten Gebäuden und gleicht seinem italienischen Vorbild, dem Palazzo Barberini in Rom. Das Palais hat sich als internationales Kunstmuseum etabliert und dient der kulturellen Begegnung und Schulung. Das Gebäude umfasst auf 2200 m² 17 Säle. Die 48m breite originalgetreu rekonstruierte Hauptfassade aus Elbsandstein wurde in traditioneller Technik umgesetzt. Im Innenraum erhielten die Säulen aus Beton aufgrund der Entasis eine spezielle Unterkonstruktion für den Putz. Die Säulenreihen fluchten leicht zur Mitte hin. Edle verwendete Materialien verleihen den Ausstellungsräumen das passende Ambiente.

Die Lösung

Das imposante Bauwerk stellt besonders hohe Ansprüche an die verbauten Komponenten. Große Gleitwege bis zu 75 cm müssen von den eingebauten Calenberg Ciparall-Gleitlagern aufgenommen werden. Die sehr niedrigen Reibwerte erlauben ein nahezu reibungsfreies Gleiten der aufgelegten Bauteile. Dies wiederum entlastet die Unterkonstruktion in Schubrichtung erheblich, was ein filigranes und ökonomisches Bauen ermöglicht und das Bauwerk schadfrei hält.

Zahlen und Fakten

Fertigstellung: 2013
Stadt, Land:  Potsdam, Deutschland
Realisierung:  2013 - 2017

Eingesetzte Calenberg Produkte

Ciparall-Gleitlager Typ GFK

Technische Merkmale Ciparall-Gleitilager Typ GFK

Aufnehmbare Spannung
σR,d ≤ 21 N/mm2

Max. Verdrehwinkel
bis zu 40‰

Max. Verschiebeweg
bis +/- 85 mm

Gesamtdicke
14 mm

Temperaturbeständigkeit
-25 °C und +50 °C, kurzfristig bis +70 °C