BUNKERABBRUCH
TEMPORÄRE SCHALLSCHUTZMASSNAHMEN WÄHREND DER ABBRUCHARBEITEN
Das Projekt und seine Anforderung
Der 42m lange, 17,5m tiefe und 22m hohe Hochbunker an der Wielandstraße in Eilbek wurde seinerzeit als Zivilschutzanlage genutzt. 30 hochwertige Eigentumswohnungen sind nun dort entstanden, wobei Teile des Bunkers erhalten blieben. Die AVG Nord trug von 30.000t Stahlbeton ca. 18.500t ab und verschlankte die verbliebenden Mauern auf 1,10m. Auf Sprengungen wurde verzichtet, ein 32-t-Bagger höhlte das Innere des Gebäudes aus. Da der Bunker inmitten von Wohnhäusern liegt, wurde ein Konzept für den Lärmschutz benötigt.Die Lösung
Ein 32-t-Bagger arbeitete sich vom Deckel des Bunkers aus nach unten in Richtung Bodenplatte. Um die Lärmbelastung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte zu gewährleisten, befestigte Firma Samiez Cisilent Typ E an dem von ihnen aufgestellten Gerüst auf der Bunkerkrone. Während der Abbrucharbeiten wurden regelmäßige Schallpegelmessungen durchgeführt. Durch die getroffenen Schutzmaßnahmen konnten die erlaubten Pegel soweit eingehalten werden, dass die Kriterien der AVV - Baulärm selbst für eine Abbruchzeit von 8 Stunden am Tag erfüllt wurden und noch Spielraum für Eventualitäten verblieb.
Zahlen und Fakten
Bauzeit: 2014 - 2016Stadt, Land: Hamburg, Deutschland
Umsetzung: 2014
Eingesetzte Calenberg Produkte
Cisilent Typ E, Flächengerüst als SchallschutzTechnische Merkmale Ciparall-Gleitilager Typ GFK
Flächengewicht≈ 5,5 kg/m²
Bewertetes Schalldämmmaß
Rw(C; Ctr) = 21(-1; -4) dB
Bewerteter Schallabsorptionsgrad
αw= 1,00
Brandverhalten
Gewebe: B1 | Decklage: B1, B-s2-d0 |
Mineralwollefüllung: A1, nicht brennbar


